Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für die Nutzung der App „Journalwolf“
Anbieter:
Hinweis: Befindet sich die App in der Beta-Phase, wird sie von einem privaten Betreiber ohne kommerzielle Gewinnerzielungsabsicht zur Verfügung gestellt. Die nachfolgenden Bedingungen decken sowohl die kostenlose Testphase als auch zukünftige kostenpflichtige Funktionen ab.
§ 1 Geltungsbereich und Vertragsgegenstand
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Nutzungsverträge über die mobile Applikation „Journalwolf“ (nachfolgend „App“), die zwischen dem Anbieter und dem Nutzer (nachfolgend „Nutzer“) geschlossen werden.
(2) Die App richtet sich ausschließlich an Verbraucher gemäß § 13 BGB. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
(3) „Journalwolf“ ist ein Software-as-a-Service (SaaS)-Werkzeug zur eigenständigen Portfolio-Verwaltung. Die App stellt ein reines Informations- und Analyse-Tool dar.
§ 2 Vertragsschluss, Registrierung und Account
(1) Die Nutzung der App setzt ein Mindestalter von 18 Jahren voraus.
(2) Phase 1 (Ohne Account / BYOK): Der Nutzungsvertrag kommt durch den Download, die Installation der App und die Einrichtung durch den Nutzer (Hinterlegung eigener API-Schlüssel) zustande.
(3) Phase 2 (Multi-User / Mit Account): Sobald die App eine Registrierung erfordert, kommt der Nutzungsvertrag durch die erfolgreiche Registrierung per E-Mail und die Bestätigung des Accounts zustande. Jeder Nutzer darf nur einen Account anlegen. Die bei der Registrierung gemachten Angaben müssen wahrheitsgemäß sein.
§ 3 Leistungsbeschreibung und Verfügbarkeit
(1) Die App bietet eine Schnittstelle (Read-Only) zu Drittanbietern (z. B. Kraken) zur Visualisierung von Kryptowährungs-Portfolios sowie KI-gestützte Analysen.
(2) Non-Custodial & BYOK: Der Anbieter hat keinen Zugriff auf die Krypto-Assets des Nutzers. Der Nutzer bringt eigene API-Schlüssel (z. B. für Krypto-Börsen oder den KI-Dienst Anthropic) in die App ein (Bring Your Own Key – BYOK). Diese Schlüssel werden ausschließlich lokal auf dem Gerät des Nutzers gespeichert und vom Backend des Anbieters lediglich als Proxy durchgereicht, ohne serverseitig gespeichert zu werden.
(3) Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit der App-Dienste von 99 % im Monatsmittel an. Ein Rechtsanspruch auf eine jederzeitige, störungsfreie Verfügbarkeit besteht nicht (kein SLA). Wartungsfenster oder Ausfälle von Dritt-APIs bleiben hiervon unberührt.
(4) Die Bereitstellung von Updates zur Aufrechterhaltung der Vertragsmäßigkeit richtet sich nach § 327f BGB.
(5) Anlageklassen-Abdeckung und Analyse-Umfang: Die App kann neben Kryptowährungen weitere auf dem angebundenen Börsenkonto gehaltene Anlageklassen erkennen und in der reinen Datenanzeige (Bestand, Wertentwicklung, steuerliche Aufbereitung) berücksichtigen – insbesondere tokenisierte Wertpapiere („xStocks“, § 20 Abs. 2 EStG), Fremdwährungen/Devisen (§ 23 EStG) sowie Termingeschäfte/Perpetuals auf Krypto-Futures (§ 20 Abs. 2 Nr. 3 EStG). Die KI-gestützten Analyse- und Synthesefunktionen (z. B. Statusbericht, Daily Briefing, Chat-Analysen) beziehen sich hingegen ausschließlich auf den Kryptowährungs-Bestand. Andere Anlageklassen fließen zwar in die rechnerische Gesamt-Performance (Gesamt-P&L, Gesamtvermögen) ein, sind aber bewusst von jeder KI-Analyse, -Bewertung und -Einordnung ausgenommen. Für diese Klassen stellt die App ausschließlich beschreibende Datenansichten bereit.
§ 4 AUSSCHLUSS DER ANLAGEBERATUNG
(1) Der Anbieter erbringt ausdrücklich KEINE Anlageberatung, KEINE Anlagevermittlung, KEINE Abschlussvermittlung, KEINE Finanzportfolioverwaltung und KEINEN Eigenhandel im Sinne des Kreditwesengesetzes (§ 1 Abs. 1a KWG), des Wertpapierinstitutsgesetzes (§ 2 WpIG) oder der MiFID II Richtlinie.
(2) Sämtliche Ausgaben der App – einschließlich, aber nicht beschränkt auf „Szenario-Simulationen“, „Coin-Filter“, „Fristen-Analysen“ oder „Portfolio-Struktur-Analysen“ – stellen rein mathematische Modellierungen und algorithmische Aufbereitungen öffentlich verfügbarer Marktdaten dar.
(3) Keine der in der App generierten Informationen stellt eine personalisierte Empfehlung zum Erwerb, Halten oder Veräußern von Finanzinstrumenten dar. Die Daten sind nicht auf die persönlichen, finanziellen Verhältnisse oder Anlageziele des Nutzers zugeschnitten. Alle Anlageentscheidungen trifft der Nutzer vollkommen eigenverantwortlich.
§ 5 AUSSCHLUSS DER STEUERBERATUNG
(1) Der Anbieter erbringt KEINE geschäftsmäßige Hilfeleistung in Steuersachen im Sinne von § 1 Steuerberatungsgesetz (StBerG).
(2) Sämtliche Steuerfunktionen der App sind rein algorithmische Aufbereitungen und erfolgen ohne Gewähr auf Richtigkeit, Vollständigkeit oder steuerliche Verbindlichkeit. Dies umfasst insbesondere:
- rechnerische FIFO-Simulationen privater Veräußerungsgeschäfte nach § 23 EStG (Kryptowährungen und Devisen) inkl. Analysen zur Freigrenze von 1.000 € (ab Veranlagungszeitraum 2024) und zu Spekulationsfristen,
- die Behandlung von Staking-/Earn-Einnahmen als sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG (256 €-Freigrenze),
- die Aufbereitung von Veräußerungsgewinnen aus tokenisierten Wertpapieren („xStocks“) nach § 20 Abs. 2 EStG einschließlich des Sparerpauschbetrags,
- die Aufbereitung von Termingeschäften/Perpetuals nach § 20 Abs. 2 Nr. 3 EStG nach dem Realisationsprinzip. Die früher geltende Beschränkung der Verlustverrechnung auf 20.000 € je Jahr (§ 20 Abs. 6 Satz 5 EStG a. F.) wurde durch das Jahressteuergesetz 2024 rückwirkend für alle offenen Fälle abgeschafft; Verluste aus Termingeschäften sind daher innerhalb der Einkünfte aus Kapitalvermögen (§ 20 EStG) ungedeckelt verrechenbar – nicht jedoch mit Krypto-Veräußerungen nach § 23 EStG.
- die Behandlung von Fremdwährungsbeständen (insbesondere USD), die als Sicherheit/Margin (Collateral) für Krypto-Futures eingesetzt bzw. zwischen Spot- und Futures-Wallet bewegt werden. Die App führt aus Futures-Geschäften in das Spot-Konto zurückfließende Fremdwährung mit einer Kostenbasis in Höhe des EUR-Marktwerts zum Zuflusszeitpunkt in die § 23-Berechnung ein (die Ergebnisse der Termingeschäfte selbst werden getrennt nach § 20 Abs. 2 EStG erfasst, sodass keine Doppelerfassung erfolgt). Die steuerliche Einordnung dieser Vorgänge – namentlich die Abgrenzung zwischen Devisengeschäft (§ 23 EStG) und Termingeschäft (§ 20 Abs. 2 EStG) sowie etwaiger Collateral-Umwandlungen – ist nach derzeitigem Stand rechtlich nicht abschließend geklärt; die genannte Marktwert-Behandlung erfolgt daher vorläufig und nur vorbehaltlich und ersetzt insoweit keine verbindliche steuerliche Beurteilung. Eine abschließende Prüfung durch einen Steuerberater erfolgt vor einer kommerziellen Nutzung.
(3) Der Nutzer ist verpflichtet, alle Berechnungen und Fristen vor jeder steuerlichen Verwendung selbstständig zu prüfen und im Zweifel einen qualifizierten Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein zu konsultieren.
(4) Datenbasis: Die App übernimmt die Transaktions- und Kontodaten so, wie sie von der angebundenen Börse (Kraken) über deren Schnittstellen bereitgestellt werden, und prüft diese nicht auf inhaltliche Richtigkeit oder Vollständigkeit. Gleiches gilt für Angaben, die der Nutzer selbst macht (z. B. Klassifizierungen, manuell erfasste Preise oder Zuordnungen im Steuer-Assistenten). Sämtliche Berechnungen und Berichte sind daher nur so zutreffend wie die zugrunde liegende Datenbasis; Fehler, Lücken oder nachträgliche Änderungen in den Börsendaten oder Nutzerangaben wirken sich unmittelbar auf die Ergebnisse aus.
§ 5a Testphase (Beta) – Nutzung auf eigene Gefahr
(1) Die App befindet sich in einer kostenlosen Testphase (Beta). Sämtliche Funktionen werden „wie besehen“ (as is) und ohne Zusicherung einer bestimmten Beschaffenheit, Verfügbarkeit oder Fehlerfreiheit bereitgestellt.
(2) Die von der App erzeugten Steuerberichte (PDF) und steuerlichen Berechnungen sind in der Testphase ausdrücklich vorläufig und dienen ausschließlich der eigenständigen Vorbereitung des Nutzers. Deren Verwendung – insbesondere die Vorlage bei oder Einreichung gegenüber Finanzbehörden – erfolgt auf alleiniges Risiko des Nutzers. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für hieraus resultierende Nachteile, Steuernachforderungen, Zinsen oder Säumnisfolgen.
(3) Auf den Testphasen-Charakter wird der Nutzer beim ersten Start der App sowie auf den erzeugten Steuerberichten gesondert hingewiesen. Die Nutzung der Test-Funktionen setzt die Kenntnisnahme dieses Hinweises voraus.
(4) Derzeit nicht erfasste Geschäftsarten: Bestimmte Aktivitäten auf dem angebundenen Börsenkonto werden in der steuerlichen Aufbereitung der App derzeit nicht erfasst – insbesondere Spot-Margin-Geschäfte, NFT-Transaktionen, Krypto-Kredite/Lending sowie „TradFi-Futures“ (traditionelle Finanz-Futures, z. B. auf Aktienindizes, Rohstoffe oder Devisen). Ebenfalls nicht berechnet, sondern lediglich als Hinweis ausgewiesen werden externe Fremdwährungs-Bewegungen – namentlich direkt eingezahlte Fremdwährung (z. B. USD per SEPA-Überweisung), Fremdwährungs-Auszahlungen sowie in Fremdwährung gutgeschriebene Erträge/Zinsen; für diese lässt sich mangels börseninterner Anschaffung keine gesicherte Kostenbasis nach § 23 EStG bilden (anders als bei einer Fremdwährungs-Umwandlung innerhalb der Börse). Stellt die App im Ledger solche oder andere von ihr nicht verarbeitete Aktivitäten fest, weist sie im erzeugten Steuerbericht ausdrücklich darauf hin, dass der Bericht insoweit unvollständig ist. Hinweis: Geschäfte, die in einem separaten, von der App nicht ausgelesenen Konto stattfinden (insbesondere „TradFi-Futures“), können von diesem Hinweissystem unter Umständen nicht erkannt werden und bleiben in jedem Fall unberücksichtigt. Der Nutzer ist verpflichtet, derartige Geschäfte eigenständig bzw. mit steuerlicher Beratung zu berücksichtigen; Hinweise zur zweckmäßigen Eigen-Dokumentation solcher Vorgänge finden sich in den FAQ der App.
§ 6 Haftungsbeschränkung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach Maßgabe des Produkthaftungsgesetzes. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit von Personen.
(2) Im Übrigen haftet der Anbieter bei leichter Fahrlässigkeit nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf. Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Spezifischer Haftungsausschluss: Unbeschadet der Absätze 1 und 2 haftet der Anbieter insbesondere nicht für:
- Finanzielle Verluste, die aus eigenen Anlageentscheidungen des Nutzers resultieren.
- Fehlerhafte Ausgaben, Berechnungen oder „Halluzinationen“ der integrierten KI-Modelle (z. B. Anthropic Claude).
- Fehlerhafte oder verzögerte Daten von Drittanbietern (z. B. Kraken, CoinGecko, RSS-Feeds).
- Entgangene Gewinne oder erwartete Renditen.
§ 7 Nutzerpflichten und Sicherheit
(1) Der Nutzer ist verpflichtet, seine generierten API-Schlüssel (z. B. Kraken) zwingend mit Read-Only-Rechten (nur Lesen) zu erstellen. Die Vergabe von Trading- oder Auszahlungsrechten (Withdraw) ist für die App-Funktion nicht erforderlich, ausdrücklich untersagt und erfolgt auf alleiniges Risiko des Nutzers.
(2) Der Nutzer ist für die sichere Verwahrung seiner API-Schlüssel verantwortlich.
(3) Jede missbräuchliche Nutzung der App (z. B. Reverse-Engineering, automatisierte Massenabfragen, Umgehung des Abonnement-Modells) ist untersagt und berechtigt den Anbieter zur sofortigen Sperrung des Zugangs.
§ 8 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Phase 1 (Beta): Die Nutzung der Basis-App ist kostenlos. Eventuell anfallende Kosten für Drittanbieter-APIs (insbesondere Anthropic für die KI-Funktionen sowie Kraken) trägt der Nutzer direkt gegenüber dem jeweiligen Anbieter (BYOK – Bring Your Own Key).
(2) Phase 2 (SaaS-Abonnement): Mit vorheriger Ankündigung in der App behält sich der Anbieter vor, ein kostenpflichtiges Abonnement für die Nutzung der App-Architektur einzuführen (inkl. einer möglichen 30-tägigen Testphase). Auch im Abo trägt der Nutzer die Kosten für die von ihm genutzten Drittanbieter-APIs (Anthropic, Kraken) weiterhin selbst (BYOK-Modell bleibt bestehen).
(3) Die Zahlungsabwicklung des Abonnements erfolgt über die plattformspezifischen Anbieter (Apple App Store, Google Play). Es gelten ergänzend deren jeweilige Zahlungsbedingungen.
(4) Preisänderungen werden dem Nutzer mit einer Frist von 30 Tagen angekündigt. Dem Nutzer steht in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zu.
§ 9 Widerrufsrecht für Verbraucher
(1) Verbrauchern steht für das in § 8 Abs. 2 genannte Abonnement ein 14-tägiges gesetzliches Widerrufsrecht zu. Der Widerruf kann per E-Mail an support@journalwolf.com gerichtet werden.
(2) Bei einem Widerruf eines fortlaufenden Abonnements erstattet der Anbieter die Zahlungen pro rata (anteilig) bis zum Zeitpunkt des Widerrufs. Wurde das Abonnement über Apple App Store oder Google Play abgeschlossen, ist der Widerruf bzw. die Erstattung ergänzend nach den dortigen Erstattungsrichtlinien geltend zu machen.
§ 10 Vertragslaufzeit, Kündigung und Datenlöschung
(1) Phase 1: Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann vom Nutzer jederzeit durch Deinstallation der App und Löschung der lokalen Daten beendet werden.
(2) Phase 2: Das Abonnement kann monatlich zum Ende des Abrechnungszeitraums gekündigt werden.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt beiden Parteien unbenommen.
(4) Datenlöschung: Fordert der Nutzer die Löschung seines Accounts an, werden sein Konto und alle zugehörigen Daten sofort und unwiderruflich gelöscht (keine Wiederherstellungsfrist). Audit-Log-Einträge werden dabei pseudonymisiert (Nutzer-Bezug entfernt) und nur für sicherheitsrelevante Zwecke für die erforderliche Zeit aufbewahrt.
(5) Datenexport: Der Nutzer kann die zu seinem Konto beim Anbieter gespeicherten Daten gemäß Art. 20 DSGVO formlos – z. B. per E-Mail an support@journalwolf.com – in einem gängigen, maschinenlesbaren Format anfordern. Die Bereitstellung erfolgt ohne unangemessene Verzögerung, spätestens binnen eines Monats nach Eingang der Anfrage (Art. 12 Abs. 3 DSGVO).
§ 11 Datenschutz
(1) Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß den Bestimmungen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Die App verarbeitet API-Schlüssel als reine Pass-Through-Parameter; es findet keine Speicherung dieser Schlüssel auf Servern des Anbieters statt. KI-Befehle nutzen aggregierte Portfolio-Snapshots ohne Übertragung von Klartext-Identifikationsdaten.
(2) Die vollständige Datenschutzerklärung des Anbieters – mit Auflistung aller Verarbeitungszwecke, Auftragsverarbeiter (insbesondere Anthropic, Kraken, Firebase Cloud Messaging), Speicherdauern und Betroffenenrechte – ist in der App jederzeit über das Drei-Punkte-Menü unter dem Eintrag „Datenschutz“ abrufbar.
§ 12 Änderungen dieser AGB
(1) Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit einer Vorlaufzeit von 30 Tagen zu ändern. Die geänderten Bedingungen werden dem Nutzer in der App oder per E-Mail bekannt gegeben.
(2) Schweigt der Nutzer zu den Änderungen, gilt seine Zustimmung als erteilt, sofern die Änderungen zumutbar sind und nicht zu seinem rechtlichen oder wirtschaftlichen Nachteil wirken. Auf diese Zustimmungsfiktion wird der Anbieter bei der Bekanntgabe explizit hinweisen.
(3) Bei wesentlichen Vertragsänderungen steht dem Nutzer ein fristloses Sonderkündigungsrecht zu.
§ 13 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Nutzer seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben hiervon unberührt.
(2) Sofern der Nutzer Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist der Gerichtsstand der Sitz des Anbieters. Ansonsten gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.
(4) Hinweis gemäß § 36 VSBG: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die unter ec.europa.eu/consumers/odr zu finden ist. Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Stand: 8. Juli 2026 · Version: 1.7.6-2026-07-08